AKTUELLES & DIALOG

Tutzinger Ruderverein und Deutscher Touring Yacht Club bieten Bundesfreiwilligendienst an

Was hält unsere Gesellschaft im Inneren zusammen? In großem Maße ist dies das Engagement jedes Einzelnen für das Gemeinwohl auf einer lokalen Ebene. In schwieriger werdenden Zeiten ein hohes Gut, für das wir alle begeistern sollten. Für Jugendliche, die sich nach Schulabschluss noch nicht reif für einen direkten Berufseinstieg fühlen, für Abiturienten, die nach einem G8 nicht mit 17 ein Studium anfangen wollen, aber auch für Menschen in allen anderen Lebensabschnitten, bietet das freiwillige soziale Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst eine wunderbare Gelegenheit sich gesellschaftlich zu engagieren. Ganz egal ob bei einer sozialen Einrichtung oder bei einem Sportverein, es gibt spannende Möglichkeiten Erfahrungen zu sammeln und sich auszuprobieren. Angst vor der Verantwortung braucht niemand zu haben. Die kompetente Führung durch die stattlichen Stellen und die Einsatzstellenanleiter in den Einrichtungen oder Vereinen schafft ideale Voraussetzungen für die Interessenten sich in einem Bereich zu verwirklichen, der im Lehrplan der Schule meistens nicht steht. Die Arbeit mit Kids oder mit gehandicapten Personen fordert, gibt einem aber auch viel zurück. Diskutieren Sie doch mal mit Ihren vielleicht fast erwachsenen Kindern, ob so ein Bufdi-Jahr eine spannende Erfahrung wäre. Für die Kids in den Vereinen sind die „Bufdis“ auf alle Fälle Gold wert. Sie sprechen die gleiche Sprache, sind gedanklich nah an den Kids und die Bufdis sind kreativ und haben auch den Raum diese Kreativität umzusetzen. „Das Training ist so spannend und Lars so witzig“, freuen sich die Kids der Opti-Gruppe hier im DTYC. Derzeit gibt es zwei offene Stellenangebote in Tutzing, beim Tutzinger Ruderverein und beim Deutschen Touring Yacht Club. Beide Vereine freuen sich über Bewerbungen. Bei Fragen
Thilo Durach
Geschäftsstelle DTYC
Tel: 08158 6941 mobil: 0174 3087519

Die Benedictus-Realschule Tutzing veranstaltet faires Fußballturnier

Fair produzierte Fußbälle jetzt auch im Sportunterricht der Benedictus-Realschule Tutzing
Am Mittwoch, den 25. Juli 2018 veranstaltete die Benedictus-Realschule Tutzing ein faires Fußballturnier, das ganz im Zeichen von Fairtrade stand. 420 Schülerinnen und Schüler schnürten ihre Fußballschuhe und traten in mehreren Spielen gegeneinander an. Gespielt wurde mit fair gehandelten Fußbällen der Firma Bad Boyz aus Nürnberg. Das Turnier war der Auftakt für die Einführung der Fairtrade- Fußbälle im Sportunterricht. Die Benedictus-Realschule Tutzing ist auf dem Weg, eine Fairtrade- Schule zu werden. Die Schülerinnen und Schüler werden für das Thema Fairtrade sensibilisiert.  Am Beispiel der Fußball-Produktion konnten die Jugendlichen selbst einen Fußball mit der Hand nähen. Es ist schweißtreibend und schmerzhaft, wenn die Nadel durch die zwei Lederteile des Fußballes gestochen wird. Kinder in Pakistan nähen für einen Hungerlohn unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen Fußbälle. Fairtrade hingegen verbietet Kinderarbeit und bezahlt Mindestlöhne. Nicht nur Fußbälle konnten die Schülerinnen und Schüler nähen. Das bereits erworbene Wissen über Fairtrade konnten die Jugendlichen bei einem Quiz anwenden. Die drei Gewinner des Fairtrade- Quiz erhielten jeweils einen neuen fair gehandelten Fußball der Firma Bad Boyz. Das faire Fußballturnier der Benedictus-Realschule Tutzing war ein gelungener Auftakt, fair gehandelte Produkte den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen.
Ramona Hofmann
Sprecherin der Fairtrade-AG

Projekttage am Gymnasium Tutzing
Die Kunst des Brotbackens – mit Bäckermeister Julian Kasprowicz

Unser täglich Brot – viele Schülerinnen und Schüler interessieren sich dafür, woher es kommt und wie es hergestellt wird. In den Projekttagen boten die Lehrerinnen Angelika Werner und Teresa von Lerchenhorst einen Kurs zur Kunst des Brotbackens an. Das Augenmerk lag dabei auf der handwerklichen und nicht auf der industriellen Fertigung und besonders auch auf der Qualität der Zutaten: Kein industrielles Billigmehl, sondern zuvor selbst angesetzte Sauerteige und hochwertige Gewürze wurden von den Schülern verwendet. Höhepunkt war der Besuch des Bäckermeisters Julian Kasprowicz, der, selbst überrascht von der Professionalität der angehenden Bäckerinnen und Bäckern, den Schülern zahlreiche Geheimnisse seiner Zunft verriet. Wertvolle Zutaten, gutes Essen, menschenwürdige Herstellungsbedingungen – auf diese Dinge wird am Gymnasium Tutzing seit langem sehr geachtet. Denn Kinder sind Botschafter und Gestalter der Zukunft.          Margit Kleber

Gratulation an die Jahrgangsbesten der Benedictus Realschule Tutzing

Teresa Pirkl,10b, Bernried, 1,15
Sara Medeleanu, 10c, Starnberg 1,17
Caroline Leib, 10b, Gauting 1,46
Martina Strauß, 10b, Andechs 1,46

Schuljahr 2017/2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Beitrag der Grund- und Mittelschule zum gelungenen Sommerfest am 6.  Juli 2018

Voller Erwartung strömten die Kinder und Jugendlichen der Grund- und Mittelschule Tutzing nach der Eröffnung des Sommerfests durch Rektorin Schallameier und Friedrich Lambertz als Verantwortlicher des Sommerfests des Elternbeirates, in die Klassen und auf die Schulhöfe.
Denn dort warteten in den Klassenzimmern viele spannende Erfahr- und Mitmach-Stationen auf die Schüler. Vom Gipsabdruck über vier gewinnt, Serviettenfalten, einem Jongleurs bis hin zur Station mit Blick durch eine Virtual Reality Kurz VR-Brille in die Zukunft war alles geboten. Da auch der Wetter-Gott auf der Seite der Schüler und Organisatoren waren, konnten auch die Outdoor Disziplinen ausgeübt werden. Denn wer will schon auf das klassische Wassserbombenwerfen, Dosenwerfen, Bayrisch Golf und Monsterseifenblasen machen verzichten. Für das leibliche Wohl sorgten bestens die Würstl vom Grill und viele Kuchen und andere Leckereien, bereitgestellt durch die Eltern.


Die über 200 Schüler mit Eltern und Bürgermeisterin Greinwald erlebten einen harmonischen, spannenden und abwechslungsreichen Freitagnachmittag, der begonnen vom TUTZINGER Schülerchor über die Fußball- Übertragung des Viertelfinales (Uruguay: Frankreich) reichte. Absoluter Höhepunkt war die Tombola, die durch die vielen und großzügigen Spenden der Tutzinger Einzelhändler etwas dauerte bis auch das letzte Kind ein Preis ausgewählt hatte. Selbst die Kinder, die kein Preis mehr bekommen hatten, konnte mit einem süßen Geschenk ins wohlverdiente Wochenende verabschiedet werden.
Besonderen Dank gilt dem Tutzinger Einzelhandel, der sehr gerne und großzügig zum Erfolg des Festes beigetragen hat. Hauptsponsor ein waren Ihr Juwelier am See, Optik Adam und Intersport Thallmair. Herzlichen Dank gilt auch der Filmtaverne, Pizzeria Little Italy, Schuhtraum, der Laden, Kinderkiste, Rossmann, Hoyer Spielwaren, Held Bücherei, Fotostudio Marquardt, Bücherei Eselsohr, Radsport Dillitzer, Wiedemann Parfümerie, Schloß-Apotheke, Eisdiele Eiscorall, Spielkiste und dem FairTrade Laden.
Auch dem Media-Markt in Weilheim sei ein großer Dank ausgesprochen, der kostenlos zwei virtuelle Brillen inkl. Smartphones zur Verfügung gestellt hatte.
Bedanken möchten wir uns auch beim Förderverein Tutzing, der Schulleitung für die tolle Unterstützung, bei den Freiwilligen der Erlebnisstationen und bei allen verborgenen Helferinnen und Helfern, die ihren Teil zum Gelingen dieses wunderbaren Festes beigetragen haben.
Christian Tabernig
1. Vorsitzender des Elternbeirates für die Grundschule

Wohnbau für Seehof-Grundstück abgelehnt

Am 3. Juli 2018 befasste sich der Gemeinderat mit einem Antrag des jetzigen Eigentümers, der Schlosshotel Tutzing GmbH, für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Mit großer Ablehnung kommentierten die Gemeinderäte die vorgelegten Pläne für eine reine Wohnbebauung: auf 2570 Quadratmeter Grundfläche sollen im westlichen Grundstücksbereich 36 Wohnungen in einem rechtwinkligen Gebäudetrakt mit 3700 Quadratmetern Geschossfläche entstehen. Diese Vorschläge entsprächen nicht dem, was man man dem Eigentumsvertreter in der Klausurtagung im April mitgeben habe. Der Gemeinderat votierte einstimmig dagegen, obwohl der Eigentümer in Seenähe, rund um die Marienstatue, einen öffentlich zugänglichen Park angeboten hatte. (ap)

Keine Parkgarage in der Greinwaldstraße

Im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses des Tutzinger Gemeinderates am 26. Juni 2018 wurden ‚ganz nebenbei‘ zwei wesentliche Informationen bekannt gegeben.
Bürgermeisterin Marlene Greinwald teilte mit, dass die Parkgarage in der Greinwaldstraße nicht gebaut werden kann. Ein alternativer Standort ist (noch) nicht bekannt. Vielleicht gibt es keine Alternative und die Parkplätze in der Hauptstraße werden einfach ‚irgendwie‘ erhalten.
Weiterhin wurde Montag 09.07.2018 als Termin für das nächste Bürgerforum Hauptstraße im Roncallihaus genannt. Beginn: 19 Uhr
Im Herbst gibt es eine Gesprächsrunde mit Gewerbetreibenden und Anliegern und dann ein weiteres Bürgerforum. (cp)

Kreisverkehr und Radschutzstreifen in der Gemeinderatsitzung beschlossen

Der Verkehrsknotenpunkt Hauptstr./Lindemannstr./Bernriederstr. wird jetzt mit einem Kreisverkehr gestaltet. Mit 14:3 Stimmen entschied sich am 08.05.2018 der Gemeinderat Tutzing dafür. Lediglich Stefanie von Winning, Peter Stich und Thomas Parstorfer (alle CSU) stimmten dagegen.
Nach Zusammenfassungen und Abwägungen durch Christian Probst vom Staatlichen Bauamt Weilheim und Benjamin Neudert, dem durch die Gemeinde beauftragten Verkehrsplaner, gab es noch zahlreiche Wortmeldungen aus dem Gemeinderat. Auch wenn die Mitführung der Radler innerhalb des Kreisverkehrs nicht optimal ist, weil für einen umführenden Geh- und Radweg der Platz nicht reicht, so wird die Kreisel-Variante deutlich bevorzugt. Dadurch werden für alle Verkehrsteilnehmer/-innen aus allen Richtungen klare Verhältnisse geschaffen. Wesentlich ist dadurch auch die Verringerung der Fahrzeuggeschwindigkeiten am Verkehrsknoten.
Die neue Einmündung wäre in der Lindemannstraße bis zur Haltelinie Bernriederstraße nur noch einspurig geführt, was den Rückstau beim Abbiegen mitunter deutlich verlängert.
Da die Erdbewegungen umfangreicher sind und darüber hinaus etwas mehr Arbeit erforderlich ist, wird der Kreisverkehr über 150.000 € mehr kosten. Dabei ist allerdings der Planungsumgriff bis hin zur Einmündung Bräuhausstr./Schönmoosweg erweitert, was die Mehrkosten für den Kreisel wieder aufwiegt. In der Verhandlung von Bürgermeisterin Marlene Greinwald und der Verwaltung mit dem Staatlichen Bauamt Weilheim konnte erreicht werden, dass die Mehrkosten für die Gemeinde bei 150.000 € gedeckelt werden und der darüber liegende Kostenanteil durch das Bauamt getragen wird.
Für das konstruktive Verhalten der Grundstückseigentümer am Verkehrsknoten bei den Gesprächen zur Planung, wurden diese von Marlene Greinwald ausdrücklich gelobt.
Zur Gestaltung der begrünten Mitte des Kreisverkehrs wird die Gemeinde ebenfalls beteiligt.

Nach diesem Beschluss wurde die Einrichtung von Radschutzstreifen einstimmig beschlossen:
– Lindemannstraße von Bräuhausstr. bis Kreisverkehr
– Bernriederstraße zuerst nur von Einfahrt VERLA bis Kreisverkehr, später dann bis zum Fußweg nach Unterzeismering (kurz nach Einmündung Gröschlstraße)
– Hauptstraße vom Kreisverkehr bis zur Einmündung Bahnhofstr.
– Hauptstraße im Norden ab Barbaraweg bis Ortsende Garatshausen

Die genauen Pläne zur Umgestaltung gibt es hier: http://www.tutzing.de/rathaus/neugestaltung-der-tutzinger-hauptstrasse/

 

Das meinen unsere Leser:
Ich freue mich auch immer, wenn ich ein Exemplar der Tutzinger Nachrichten ergattern kann. Auf jeden Fall lese ich sie regelmäßig online.
Lydia Andraschko, Pöcking
Ich freue mich auf jeden Fall auf die neuen Ausgaben 2018. Vor allem als ursprünglich „Nicht-Tutzingerin“ (da Münchnerin) haben mir alle Artikel stets weiter geholfen mich nun als Tutzingerin (Traubingerin) zu fühlen und das sehr gerne.
Johanna Schmidt über Facebook
Die Tutzinger Nachrichten sind eine echte Bereicherung für den Ort.
Ulrike Eisenmann
Ich wohne seit diesem Jahr in Ihrer Nähe und lese die Tutzinger Nachrichten gern, um mich schneller in diese liebenswerte Gemeinde integrieren zu können.
Klaus Ehrlenspiel

Warum ich die Tutzinger Nachrichten lese:

Mir gefällt das handliche Format, weshalb ich die aktuelle Ausgabe neulich in den Regional-Zug mitnahm, um sie während der Fahrt von Tutzing nach München zu lesen. Grinsend öffnete ein mir gegenüber sitzender Herr seine Mappe und zog ebenfalls die aktuelle Ausgabe der Tutzinger Nachrichten hervor. Daraus entwickelte sich ein Gespräch, in dem wir einstimmig bemerkten, dass es die optimale Lektüre für die Zugfahrt sei. Handlich vom Format her, die Artikel kurz und bündig, durch die Abbildungen fällt einem die Auswahl leicht, welchen Artikel man zuerst lesen möchte. Durch die Lektüre fühle ich mich mitten drin im Ortsgeschehen. Unser Sohn Markus, der beruflich bedingt in den USA lebt, im Herzen ein Tutzinger geblieben ist, liest begeistert regelmäßig die Onlineausgabe und erstaunt mich bei seinen Heimataufenthalten, oder wenn ich ihm am Telefon mal etwas Neues aus Tutzing mitteilen möchte mit seinen Kenntnissen, „ach ja, das habe ich in den Tutzinger Nachrichten“ schon gelesen.

Barbara Treppenhauer

 

Ich finde es großartig, wie die Tutzinger Nachrichten es über so viele Jahre hinweg jeden Monat schaffen, ein neues, immer interessantes und lesenswertes Heft zu schaffen, das sowohl die Vergangenheit wie auch Gegenwart und Zukunft von Tutzing in den Blick rückt und verbindet! Ich freue mich jeden Monatsanfang darauf und kenne sehr viele Menschen, denen es ähnlich geht – vielen Dank dafür!

Susanne Stolzenberg-Hecht